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Institut für Struktur- und Funktionskeramik

Keramografie

Zinkoxid
Bariumtitanat

Unter quantitativer Keramographie versteht man die quantitative Beschreibung des Gefügeaufbaus von Werkstoffen (Mengenanteil, Anordnung und Größenverteilung einer Phase, Korngrößenverteilung, Kornmorphologie, Ermittlung der Porosität).

Meist werden ebene Schnitte durch ein räumliches System gelegt (keramographischer Schliff).

Aus diesen wird versucht, auf die räumliche Struktur zuschließen. Die dafür verwendeten Methoden zählen zum Fachgebiet der sogenannten “Stereologie“.

Unter Stereologie versteht man die Verfahren zur Beschreibung des dreidimensionalen Raumes, wenn nur ein zweidimensionaler Schnitt oder die Projektion räumlicher Phasen auf eine Fläche zur Verfügung stehen.

Grundsätzliche Ansätze zur Beschreibung einer Schlifffläche sind Flächenanalyse, Linienanalyse und Punktanalyse.

Am ISFK wird zur Auswertung der Schliffgefüge das Softwarepaket AnalySIS ® verwendet.